6 Feb. 2015

Der Naturpark Almenland ist eine besondere Region und die Rinderwirtschaft prägt die Landschaft. Das Steirische Rindfleischfest auf der Brandlucken, die 3.500 Rinder auf Sommeralm und Teichalm sowie großartige Gastronomiebetriebe zeichnen unsere Heimat aus. Der Naturpark Almenland wurde ausgewählt, um ein besonderes Projekt umzusetzen, bei dem die Steirische Rinderwelt vorgestellt werden sollte. Exkursionsbetriebe wurden ausgewählt und geschult, um Gruppen aufzunehmen und über die Rindfleischerzeugung zu informieren. So präsentieren zwei Betriebe in Sallegg die Vielfalt der Steirischen Rinderwelt. Im Archepark Obi-Hansl können seltene Rinderrassen und viele andere Tierarten wie auch Pflanzen beobachtet werden. Bei Familie Thomas Reitbauer (vulgo Hofbauer) stehen die Türen für Exkursionen offen, die sich für Mutterkuhhaltung in Bergregionen interessieren. Zu den insgesamt 12 Exkursionsbetriebe gehören ein Hochlandrinderbetrieb, ein Stiermastbetrieb, ein Murbodnerbetrieb, drei Almo-Betriebe, ein Styria Beef Erzeuger und Milchbetriebe wie das Kuhcafe in Piregg oder die Schaukäserei Leitner in Tulwitz. Im Rahmen dieses Projektes wurde auch die Infrastruktur für das Rindfleischfest verbessert (Überdachung der Tribüne beim Huabn-Theater auf der Brandlucken), es wurde der Schlachthof Weiz modernisiert und die Betriebe Feiertag und Eder versuchten neue Rindfleischprodukte zu schaffen. Kernstück und zentrale Anlaufstelle ist das KINOCHS bei Familie Schrenk in Passail, wo neben Mutterkühen und Almochsen auch Freilaufhühner zu sehen sind und abschließend ein spezieller Film im KINOCHS über die Steirische Rinderwelt und die Almo-Erzeugung gezeigt wird. Der Präsident der Landwirtschaftskammer Steiermark war beim Projektabschluss bei Familie Schrenk dabei und lobte die mustergültige Umsetzung dieses wichtigen Projektes für die Rinderwirtschaft.