9 Jun. 2015

Am höchsten Punkt des Ortsteiles Birkfeld mit Blick auf den Ort wurde vor ca. 100 Jahren ein Kreuz neben einer Rotföhre errichtet. Ein von der Berggasse kommender Weg stellte eine direkte Verbindung zur „alten Gasener Straße“ dar. Im 2. Weltkrieg wurde es entfernt und durch einen Wegweiser zum damaligen RAD-Lager Haslau ersetzt. Das Kreuz wurde in einen Graben daneben geworfen, wo auch der in den letzten Kriegstagen vermutlich von den Nazischergen ermordete Birkfelder Zuckerbäcker Karl Jung unter einem Steinhaufen gefunden wurde. 

Die Föhre musste inzwischen altersbedingt gefällt werden. Der Stmk. Berg- und Naturwacht Ortseinsatzstelle Birkfeld unter Ortseinsatzleiter Peter Töglhofer ist die Neugestaltung dieser besonderen Stätte zu verdanken. Sie sanierte das Wegkreuz und pflanzte eine wunderschöne, von Bäckermeister Erich Felber gesponserte, große Linde.